Blogbeiträge

++ Die erste Studie, die den Treibhauseffekt beobachtet hat ++

Wir schreiben das Jahr 2015, in dem die Studie „Daniel Feldman et al. (2015)“ im Nature publiziert wurde. Feldman und sein Team hatten den ersten direkten hochpräzisen und bodenbasierten Nachweis erbracht, dass der Treibhauseffekt auch außerhalb des Labors stattfindet. Es wurde an der Realität gemessen, dass der steigende CO₂ Gehalt in der Atmosphäre tatsächlich mehr Infrarotstrahlung zur Erde zurückwirft.

Gemessen wurde das an zwei Messstationen in Alaska & Oklahoma und das über einen Zeitraum von 11 Jahren. Der gemessene Strahlungsanstieg hat fast exakt mit den theoretischen Vorhersagen übereingestimmt.

Es ist verblüffend, dass Forschung die schon 1824 begann, erst 191 Jahre später in dieser Form bestätigt wurde.

Auf dem Bild ist übrigens das an der Studie beteiligte Southern Great Plains (SGP) Observatorium aus Oklahoma abgebildet.


++ Wenn Kernphysik auf Klimaforschung trifft ++ 

Karl Schwarzschild war der erste Wissenschaftler, der mit Einsteins Allgemeiner Relativitätstheorie ein Problem lösen konnte. Er beschrieb mithilfe Einsteins Theorie den Ereignishorizont eines schwarzen Lochs, der später Schwarzschild-Radius getauft wurde.

Doch Schwarzschild leistete auch einen wichtigen Beitrag zur Klimaforschung. Er entwickelte die Grundlagen zur Berechnung des Strahlungsgleichgewichts der Erdatmosphäre. Kurz gesagt zeigte er, wie Licht und Wärme durch die unterschiedlichen Luftschichten wandern, wie sie aufgenommen und wieder abgegeben werden. Zum ersten Mal wurde damit erkannt, dass die Erde im Durchschnitt genauso viel Energie ins Weltall abstrahlt, wie sie von der Sonne aufnimmt. Schwarzschilds Formeln waren ein entscheidender Schritt, um den Treibhauseffekt physikalisch zu verstehen. Sein Modell entwickelte er bereits um das Jahr 1906.

Karl Schwarzschild ist das beste Beispiel, wie eng die Grundlagenforschung in der Physik mit dem Verständnis des Klimas auf unserem Planeten verbunden ist. Während es kaum jemand wagt, die Grundlagen der Relativitätstheorie infrage zu stellen, werden die Erkenntnisse der Klimawissenschaften ständig angezweifelt und genau das ist bei genauerer Betrachtung völlig absurd.

Der Klimaaktivist am 01.11.2025


++ Klimawandel keine Religion, sondern Schulwissen ++

Fast alle von uns hatten ab der 6. Klasse das Thema Treibhauseffekt im Erdkundebuch stehen und somit gelernt, weshalb es auf der Erde nicht eiskalt ist.

Schon 1824 hat sich der Wissenschaftler Joseph Fourier Gedanken darüber gemacht, weshalb die Erde gemütlich warm und eben nicht vergletschert ist. Heraus kam eine Theorie, die den Treibhauseffekt beschreibt. 32 Jahre später, also 1856, hat die Forscherin Eunice Newton Foote messen können, dass CO₂ Wärmestrahlung absorbiert. Ein wissenschaftliches Papier konnte also durch eine Messung bestätigt werden.

Der Treibhauseffekt kurz erklärt:
• Sonnenstrahlen kommen kurzwellig durch die Atmosphäre.
• Die Erde wärmt sich auf und gibt Wärme langwellig ab.
• Diese Wärme wird von CO₂ und Co. Zurückgehalten, die Erde kann sich weniger gut abkühlen.

Unsere Atmosphäre besteht zu fast 78% aus Stickstoff, fast 21% aus Sauerstoff und 0,93% Argon. Für die Treibhausgase wie CO₂ bleibt nur ein winziger Restraum. Und genau dieser winzige Anteil macht den Unterschied: Er hält die Erde bei +15 °C statt -18 °C.
Und jetzt muss man sich ins Bewusstsein rufen, dass wir die CO₂ Konzentration seit Beginn der Industrialisierung um 50% erhöht haben. Diese CO₂ Erhöhung reicht gemäß der Oxford Studie (Global warming in the pipeline) schon aus, um die Erde um 10 °C zu erhitzen, während wir noch über das 1,5 °C Ziel sprechen und noch nicht mal aufgehört haben, fossile Energieträger wie Öl, Kohle und Gas zu verbrennen.

Zur Studienlage: Die Arbeit von Fourier wurde durch Foote bestätigt. Seit dieser Zeit bestätigen sich die Studien und Messungen immer weiter, mit einem Netz von mittlerweile über 40.000 Studien.

• Eine Studienlage oder belastbare Studie, die einen menschengemachten Klimawandel widerlegt, gibt es nicht.
• Die Klimaveränderung die der Mensch gerade verursacht ist erdgeschichtlich beispiellos.
• Pflanzen brauchen CO₂, aber erheblich mehr CO₂ schadet den Pflanzen (wissenschaftlich belegt).

Der Klimaaktivist am 30.04.2025


++ Die Reichen treiben die Klimakrise an ++

Eine aktuelle nature Studie zeigt, dass die reichsten 10% der Weltbevölkerung für zwei Drittel der Erderwärmung verantwortlich sind. Die reichsten 1% tragen sogar 20-mal mehr zur globalen Erwärmung bei als der Durchschnitt.

Das Ungleichgewicht ist wirklich heftig, während die ärmsten 50% kaum Emissionen verursachen, leiden sie am stärksten unter extremen Wetterereignissen wie Hitzewellen und Dürren.

Klimagerechtigkeit funktioniert also nur so, wenn die Verursacher auch entsprechend zur Kasse gebeten werden. Gemäß einer Metastudie liegen die Folgekosten pro emittierter Tonne CO2 bei 283 US-Dollar, dem gegenüber liegen 57 US-Dollar CO2 Steuer in Deutschland. Aber auch hier sind wiederum die Land- und Abfallwirtschaft ausgenommen, sowie kleinere Betriebe. Deutschland und die Welt haben noch verdammt viele Themen vor der Brust.

Der Klimaaktivist am 09.05.2025


++ Die Welt wird aggressiver ++

Was passiert mit Menschen in einem Raum, wenn man die Raumtemperatur erhöht? Sie werden reizbarer und aggressiver. Das ist längst durch zahlreiche Laborversuche bestätigt.

Dieser Effekt macht an der Labortür leider keinen Halt, sobald die Temperaturen steigen, fahren Menschen aggressiver Auto, die Gewaltverbrechen steigen und es gibt sogar eine Korrelation mit steigenden Mordraten. Außerdem steigt das Potential von Gruppenkonflikten mit jedem Grad Celsius um 10 bis 20 Prozent an (Quelle: Burke et al., 2015).

Düstere Aussichten für eine Welt mit zunehmenden Ressourcen Knappheiten und steigenden Extremwettern. Umso wichtiger ist es, dass sich der Weg hin zur Klimaneutralität global durchsetzt.

Der Klimaaktivist am 28.11.2025